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Watching the English

Watching the English

von Kate Fox 2004 583 Seiten
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Wichtigste Erkenntnisse

1. Englische soziale Unbeholfenheit: Verlegenheit und Peinlichkeit als prägende Merkmale

Das Zuhause mag tatsächlich ein Ersatz für das Vaterland sein, doch auf einer anderen Ebene würde ich behaupten, dass das Zuhause für die Engländer das ist, was soziale Fähigkeiten für andere sind.

Soziale Unbeholfenheit ist geradezu typisch englisch. Die Engländer leiden an einer chronischen sozialen Hemmung, die sich als ständiger Zustand der Verunsicherung in gesellschaftlichen Situationen zeigt. Diese „soziale Unbeholfenheit“ ist nicht bloße Schüchternheit, sondern ein komplexes Geflecht von Verhaltensweisen und Einstellungen, das jeden Aspekt des englischen Lebens durchdringt.

  • Wesentliche Erscheinungsformen der englischen sozialen Unbeholfenheit:
    • Schwierigkeiten, Gespräche mit Fremden zu beginnen
    • Große Unbehaglichkeit bei körperlichem Kontakt oder emotionalen Ausbrüchen
    • Rückgriff auf ritualisierte soziale Verhaltensweisen zur Bewältigung von Interaktionen
    • Neigung, sich in die Sicherheit und Privatsphäre des eigenen Heims zurückzuziehen

Diese soziale Verlegenheit hat zur Entwicklung zahlreicher Bewältigungsmechanismen und sozialer Rituale geführt, von denen viele einzigartig englisch sind. Vom berühmten „stiff upper lip“ bis zur Kunst des Anstehens dienen diese Verhaltensweisen als Puffer gegen die Angst vor sozialer Interaktion.

2. Der Wetter-Code: Eine eigentümlich englische Form sozialer Schmiermittel

Das englische Wettergespräch ist eine Art Code, der sich entwickelt hat, um uns zu helfen, unsere sozialen Hemmungen zu überwinden und tatsächlich miteinander zu sprechen.

Wettergespräche drehen sich nicht wirklich ums Wetter. Für die Engländer fungiert das Wetter als sozialer Vermittler, der es ihnen ermöglicht, Gespräche zu beginnen und aufrechtzuerhalten, ohne in persönlichere oder potenziell unangenehme Bereiche vorzudringen. Dieses scheinbar banale Thema ist ein universeller Eisbrecher und Gesprächsfüller.

Wesentliche Regeln des englischen Wetter-Codes:

  • Immer der ersten Einschätzung des Wetters zustimmen
  • Wettergespräche als Begrüßung, Eisbrecher oder Gesprächsfüller nutzen
  • Extreme Wetterlagen untertreiben
  • Wettergespräche als Gelegenheit zum gemeinsamen Klagen verwenden

Das Wetter bietet ein sicheres, neutrales Thema, das den Engländern erlaubt, soziale Interaktion zu pflegen und gleichzeitig ihre geschätzte emotionale Distanz zu wahren. Es ist ein subtiler Tanz sozialer Verbindung, der zugleich die Werte von Privatsphäre und Zurückhaltung bewahrt, die für die englische Kultur so zentral sind.

3. Humor-Regeln: Die englische Kunst, nicht ernst zu sein

Ernsthaftigkeit ist akzeptabel; Feierlichkeit verboten. Aufrichtigkeit erlaubt; Ernsthaftigkeit streng untersagt. Pomp und Selbstbedeutung sind geächtet.

Humor ist das soziale Sicherheitsventil der Engländer. Die Engländer nutzen Humor, insbesondere Ironie und Selbstironie, um soziale Situationen zu meistern und Spannungen abzubauen. Dieser allgegenwärtige Humor erfüllt in der englischen Gesellschaft vielfältige Funktionen:

  • Funktionen des englischen Humors:
    • Lindert soziale Unbeholfenheit
    • Lenkt von ernsten oder emotionalen Themen ab
    • Bewahrt soziale Grenzen und Hierarchien
    • Drückt Kritik oder Widerspruch indirekt aus

Die Regel „Die Wichtigkeit, nicht ernst zu sein“ besagt, dass man zwar ernst sein darf, sich aber niemals zu ernst nehmen sollte. Das führt zu einer Kultur, in der selbst die formellsten oder schwerwiegendsten Situationen oft mit Humor durchzogen sind – eine einzigartige soziale Atmosphäre, die Außenstehende leicht verwirren kann.

4. Klassenbewusstsein: Der allgegenwärtige Einfluss auf das englische Verhalten

Fast alle Engländer (ob wir es zugeben oder nicht) sind sich der feinen Unterschiede und Abstufungen solcher Urteile bewusst und äußerst sensibel dafür.

Klasse ist die unsichtbare Kraft, die die englische Gesellschaft prägt. Trotz der Behauptung einer klassenlosen Gesellschaft sind sich die Engländer der Klassenunterschiede sehr bewusst, die jeden Aspekt sozialer Interaktion beeinflussen. Dieses Klassenbewusstsein zeigt sich auf subtile Weise:

  • Klassenindikatoren in der englischen Gesellschaft:
    • Sprachliche Merkmale (Akzente, Wortwahl)
    • Wohnkultur und Lebensstil
    • Bildungshintergrund
    • Kulturelle Vorlieben und Geschmäcker

Die Engländer haben ein komplexes System ungeschriebener Regeln und sozialer Signale entwickelt, das es ihnen erlaubt, andere schnell nach Klasse einzuschätzen und zu kategorisieren. Dieses System ist so tief verwurzelt, dass vielen Engländern nicht bewusst ist, wie sehr es ihre Wahrnehmungen und Verhaltensweisen prägt. Das anhaltende Klassenbewusstsein schafft ein soziales Minenfeld, das Einheimische instinktiv meistern, das aber Außenstehende leicht verwirren kann.

5. Privatsphäre und Höflichkeit: Das Paradox der englischen Sozialinteraktion

Die Engländer sind nie so einträchtig und harmonisch vereint wie beim gemeinsamen Meckern.

Englische Höflichkeit verbirgt den Wunsch nach Privatsphäre. Die berühmte englische Höflichkeit ist oft eine Form der „negativen Höflichkeit“, die darauf abzielt, keine Zumutung zu sein, statt aktiv Wärme oder Nähe zu fördern. Das führt zu einer paradoxen Situation, in der die Engländer gleichzeitig höflich und distanziert sein können.

Wesentliche Aspekte von Privatsphäre und Höflichkeit:

  • Vermeidung persönlicher Fragen oder Themen im Gespräch
  • Respekt vor persönlichem Raum, sowohl physisch als auch emotional
  • Indirekte Kommunikationsweisen, um Konfrontationen zu vermeiden
  • Gemeinsames Klagen als Form sozialer Bindung

Der Wert der Privatsphäre erstreckt sich bei den Engländern weit über das Zuhause hinaus in alle sozialen Interaktionen. Selbst in der Öffentlichkeit bemühen sie sich, eine Illusion von Privatsphäre zu wahren, etwa durch Vermeidung von Blickkontakt in öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Vortäuschen, Gespräche um sie herum nicht zu hören. Diese Spannung zwischen Höflichkeit und Privatsphäre schafft eine einzigartige soziale Dynamik, die englische Interaktionen prägt.

6. Die Warteschlangen-Kultur: Ein Mikrokosmos englischer Fairness und Ordnung

Anstehen dreht sich ganz um Fairness.

Die Warteschlange verkörpert englische Werte. Die englische Haltung zum Anstehen ist nicht bloß das Warten in einer Reihe, sondern ein Mikrokosmos sozialer Werte, insbesondere der Betonung von Fairness und Ordnung. Die ungeschriebenen Regeln des Anstehens spiegeln tiefere kulturelle Eigenschaften wider:

  • Wesentliche Merkmale der englischen Warteschlangenkultur:
    • Strikte Einhaltung des Prinzips „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“
    • Stille, kollektive Durchsetzung der Warteschlangen-Etikette
    • Einsatz von Tuten und deutlichen Blicken, um Drängler zu tadeln
    • Bereitschaft, lange anzustehen, als Ausdruck nationalen Stolzes

Das Anstehen fungiert als großer Gleichmacher in der englischen Gesellschaft, der Klassenunterschiede vorübergehend zugunsten von Fairness außer Kraft setzt. Geduldiges und beschwerdefreies Anstehen gilt als typisch englische Tugend, die sie von anderen Kulturen abhebt und ihr nationales Selbstverständnis stärkt.

7. Kneipen-Gespräche: Die ungeschriebenen Regeln englischer sozialer Bindung

Kneipenstreitigkeiten beinhalten das Zeigen gemeinsamer Meinungen (sowie Witz und Humor) und erzeugen ein Gefühl der Solidarität gegen einen gemeinsamen Gegner – beides wertvolle Hilfen zur sozialen Bindung.

Die Kneipe ist das soziale Labor Englands. Englische Pubs sind einzigartige soziale Räume, in denen viele der üblichen Regeln englischer Interaktion vorübergehend außer Kraft gesetzt oder modifiziert werden. Das schafft ein Umfeld, das soziale Bindung und die Äußerung von Meinungen fördert, die andernorts vielleicht unterdrückt würden.

Wesentliche Merkmale der englischen Kneipenkultur:

  • Lockerung normaler sozialer Hemmungen
  • Akzeptanz von Gesprächen mit Fremden (an der Bar)
  • Nutzung ritualisierter Streitgespräche und Neckereien als Bindungsmechanismen
  • Einhaltung ungeschriebener Regeln zu Rundenkauf und persönlichem Raum

Die Kneipe bietet einen erlaubten Raum für offenere soziale Interaktion, die dennoch von eigenen ungeschriebenen Regeln geleitet wird. Sie dient als Druckventil für soziale Spannungen und als seltene Gelegenheit für die Engländer, in einer zunehmend isolierten Gesellschaft Gemeinschaft von Angesicht zu Angesicht zu erleben.

8. Zuhause als Burg: Die englische Obsession mit dem häuslichen Leben

Die Engländer werden einfach nicht in Wohnungen oder gemeinschaftlichen Innenhöfen wie Stadtbewohner in anderen Ländern leben: Wir brauchen unsere privaten Rückzugsorte und grünen Flecken.

Das englische Zuhause ist ein persönliches Königreich. Die englische Obsession mit Eigenheim und Heimwerken spiegelt tiefere kulturelle Werte wie Privatsphäre, Individualität und sozialen Status wider. Das Zuhause erfüllt in der englischen Gesellschaft vielfältige Funktionen:

  • Rollen des englischen Zuhauses:
    • Zufluchtsort vor sozialer Interaktion
    • Leinwand für persönliche Ausdrucksformen
    • Statussymbol und Klassenindikator
    • Hobby und Quelle von Stolz (Do-it-yourself-Kultur)

Diese Fixierung auf das Zuhause hat weitreichende gesellschaftliche Folgen, von der Zersiedelung bis zum übergroßen Einfluss des Immobilienmarktes auf die Wirtschaft. Die Tendenz der Engländer, sich in ihre „Burgen“ zurückzuziehen, trägt auch zur sozialen Isolation bei und erschwert die Bildung von Gemeinschaften außerhalb strukturierter Umgebungen wie Kneipen oder Arbeitsplätzen.

9. Arbeitskultur: Das englische Durcheinander aus Ernsthaftigkeit und Selbstironie

Wir sind ernsthaft bei der Arbeit, aber nicht zu ernst.

Die englische Arbeitskultur ist ein Studienobjekt voller Widersprüche. Die englische Herangehensweise an Arbeit und Geschäft spiegelt ihre breiteren kulturellen Eigenschaften wider und schafft ein einzigartiges Arbeitsumfeld, das Außenstehende leicht verwirren kann. Wesentliche Merkmale der englischen Arbeitskultur sind:

  • Charakteristika der englischen Arbeitskultur:
    • Wertschätzung von Kompetenz, aber Misstrauen gegenüber offener Ambition
    • Einsatz von Humor und Selbstironie im beruflichen Kontext
    • Unbehagen bei direktem Lob oder Kritik
    • Betonung des „Durchwurstelns“ statt Effizienz um der Effizienz willen

Dieser Umgang mit Arbeit führt oft zu einer entspannteren und weniger offen wettbewerbsorientierten Atmosphäre als in manchen anderen Kulturen. Gleichzeitig kann er jedoch zu Ineffizienzen und Missverständnissen führen, besonders im internationalen Geschäft, wo die englische Zurückhaltung, sich selbst zu loben, leicht als Mangel an Selbstvertrauen oder Kompetenz missverstanden wird.

10. Bescheidenheitsregeln: Die Kunst der Selbstentwertung in der englischen Gesellschaft

Während die Engländer nicht von Natur aus bescheidener oder selbstentachtender sind als andere Kulturen – im Gegenteil, wir neigen eher zu Arroganz – legen wir großen Wert auf diese Eigenschaften und haben zahlreiche ungeschriebene Regeln, die zumindest das Erscheinungsbild von Bescheidenheit vorschreiben.

Falsche Bescheidenheit ist eine soziale Tugend. Der englische Wert der Bescheidenheit geht über bloße Höflichkeit hinaus; er ist eine komplexe soziale Inszenierung, die sorgfältiges Navigieren erfordert. Wesentliche Aspekte englischer Bescheidenheit sind:

  • Regeln der englischen Bescheidenheit:
    • Das eigene Können und die eigenen Erfolge herunterspielen
    • Komplimente mit selbstironischem Humor abwehren
    • Offensichtliche Zurschaustellung von Reichtum oder Status vermeiden
    • Angebliche Prahlerei bei anderen kritisieren

Diese Kultur der Bescheidenheit kann sowohl Stärke als auch Schwäche sein. Sie schafft eine egalitärere soziale Atmosphäre und verhindert Arroganz, kann aber auch dazu führen, dass echte Leistungen unterschätzt und talentierte Menschen übersehen werden. Die Kunst, angemessen bescheiden zu sein, ist eine entscheidende soziale Fähigkeit in der englischen Gesellschaft, die ein sensibles Gleichgewicht zwischen Selbstentwertung und stillem Selbstbewusstsein erfordert.

Zuletzt aktualisiert:

Report Issue

Rezensionsübersicht

3.91 von 5
Durchschnitt von 11.000+ Bewertungen von Goodreads und Amazon.

„Watching the English“ von Kate Fox ist eine humorvolle anthropologische Untersuchung der englischen Kultur und Verhaltensweisen. Leserinnen und Leser schätzen das Buch als aufschlussreich, unterhaltsam und gut nachvollziehbar, besonders wegen Fox’ scharfsinniger Analyse sozialer Gepflogenheiten, Klassenunterschiede und nationaler Eigenheiten. Viele loben ihren Witz und die selbstironische Art, mit der sie das Thema angeht. Einige Kritiker hingegen empfinden das Werk als wiederholend, zu verallgemeinernd und zu sehr auf die Klasse fokussiert. Trotz unterschiedlicher Meinungen zu Umfang und Tiefe sind sich die meisten einig, dass das Buch wertvolle Einblicke in die englische Gesellschaft bietet und vor allem für Ausländer, die die englischen Eigenheiten verstehen möchten, äußerst hilfreich ist.

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FAQ

What's Watching the English about?

  • Cultural Exploration: Watching the English by Kate Fox is an anthropological study that examines the hidden social rules and behaviors defining English culture.
  • Social Dis-ease: The book introduces "social dis-ease," highlighting the English discomfort in social situations and their reliance on humor and indirect communication.
  • Cultural Codes: It explores various cultural codes across different aspects of life, such as conversation, grooming, and humor, to define Englishness.

Why should I read Watching the English?

  • Understanding English Behavior: The book provides insights into the complexities of English social interactions and cultural nuances.
  • Humor and Wit: Fox's engaging writing style, filled with humor, makes the exploration of cultural topics enjoyable and informative.
  • Cultural Relevance: Understanding Englishness can enhance communication and relationships, making it relevant for travelers and expatriates.

What are the key takeaways of Watching the English?

  • Grammar of Englishness: The book suggests there are underlying rules governing English social interactions, often unspoken and instinctively followed.
  • Importance of Humor: Humor is a vital tool for social interaction, serving as a means to break the ice and establish rapport.
  • Social Inhibition: The English tendency towards social inhibition, where politeness and reserve take precedence over directness, is a recurring theme.

What are the best quotes from Watching the English and what do they mean?

  • “The Importance of Not Being Earnest”: This quote highlights the English aversion to seriousness, favoring humor and irony.
  • “The English have satire instead of revolutions”: It reflects the preference for humor and critique over direct action or confrontation.
  • “An Englishman’s home is his castle”: Emphasizes the English obsession with privacy and personal space.

How does [Author] use research methods in Watching the English?

  • Participant Observation: Fox immerses herself in English culture, observing and participating in social interactions to gather data.
  • Surveys and Interviews: She conducts surveys and interviews to validate her findings and gather broader insights.
  • Field Experiments: Engages in field experiments, like “bumping” experiments, to test social rules and reactions.

What is the "social dis-ease" concept in Watching the English?

  • Definition: Social dis-ease refers to the discomfort and awkwardness many English people feel in social situations.
  • Coping Mechanisms: The English use props and facilitators, such as weather-talk or alcohol, to ease social interactions.
  • Impact on Communication: It affects communication, often resulting in indirect communication and avoidance of direct eye contact.

How does Watching the English define English humor?

  • Pervasiveness of Humor: Humor is a fundamental aspect of English conversation, omnipresent in social interactions.
  • Irony and Understatement: Serious topics are often approached with a light touch, reflecting a cultural aversion to earnestness.
  • Self-deprecation: Common among the English, where individuals downplay achievements to fit social norms.

What are the rules of English weather-speak in Watching the English?

  • Reciprocity Rule: Weather-talk serves as a social greeting, with expected reciprocal agreement to reinforce social bonds.
  • Context Rule: Used in specific contexts, like awkward pauses, making it a versatile tool for social interactions.
  • Agreement Rule: The English are expected to agree during weather conversations, reflecting politeness and social harmony.

How does Watching the English address the concept of class?

  • Class Consciousness: Highlights the acute awareness of class distinctions in everyday interactions.
  • Linguistic Class Codes: Identifies linguistic markers indicating social class, such as pronunciation and terminology.
  • Politeness and Hypocrisy: Explores how politeness masks class differences, creating a complex social dynamic.

What role does gossip play in English culture according to Watching the English?

  • Social Bonding: Gossip is a vital form of social interaction, allowing individuals to connect and share information.
  • Privacy Rules: Involves a sense of risk, as it pertains to private lives, adding excitement to gossiping.
  • Gossip Etiquette: Specific rules govern gossip, like the distance rule, reflecting the tendency to maintain privacy.

How does Watching the English explain the significance of the pub in English culture?

  • Central Social Hub: The pub is a vital part of English life, serving as a space for social interaction and community engagement.
  • Sociability Rule: Pubs allow for talking to strangers, breaking the usual English reserve and fostering connections.
  • Cultural Microclimate: Characterized as a ‘liminal zone’ where normal social rules are relaxed, fostering belonging.

How does Kate Fox describe the English approach to online communication?

  • Liminal Space: Cyberspace is a "liminal" place where normal social rules are suspended, allowing more open behavior.
  • Ephemeral Nature: Online interactions are perceived as less binding, encouraging sharing of personal details.
  • Consequences of Disinhibition: While liberating, online disinhibition can lead to regret over lasting consequences.

Über den Autor

Kate Fox ist Sozialanthropologin und Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit. Sie wuchs in verschiedenen Ländern auf, darunter Großbritannien, die USA, Frankreich und Irland, als Tochter des Anthropologen Robin Fox. An der Universität Cambridge studierte sie Anthropologie und Philosophie, bevor sie in die Verlags- und Marketingbranche einstieg. Im Jahr 1989 wurde sie Co-Direktorin von MCM Research, einem Unternehmen für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Derzeit leitet sie das Social Issues Research Centre, eine von MCM Research finanzierte PR-Organisation. Fox’ vielfältiger Hintergrund und ihre Expertise in Anthropologie und Marketing prägen ihre Arbeit maßgeblich – darunter auch ihr bekanntes Buch über das Verhalten der Engländer.

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