Wichtigste Erkenntnisse
1. Die Denkweisen von Lehrkräften sind entscheidender als ihr Handeln
Wie wir über die Wirkung unseres Handelns denken, ist wichtiger als das Handeln selbst.
Denkweisen prägen die Wirkung. Die Überzeugungen, Einstellungen und Denkweisen von Lehrkräften bezüglich ihrer Rolle und ihres Einflusses sind wirkungsvoller als einzelne Unterrichtsmethoden oder Handlungen. Erfolgreiche Lehrkräfte verfügen über eine Reihe von Denkweisen, die ihre Entscheidungen im Unterricht jederzeit leiten. Dazu gehört, sich selbst als Evaluierende des eigenen Einflusses, als Veränderer und als Partner zu sehen, die darauf ausgerichtet sind, das Lernen bestmöglich zu fördern.
Evidenzbasierte Praxis. Statt Modetrends zu folgen oder sich nur auf Erfahrung zu verlassen, suchen effektive Lehrkräfte kontinuierlich nach Belegen für ihre Wirkung auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler. Sie betrachten ihren Unterricht durch die Brille dessen, was bei den Lernenden tatsächlich ankommt, und nicht nur durch die reine Vermittlung von Inhalten. Diese evidenzorientierte Haltung ermöglicht es ihnen, ihre Vorgehensweise an dem auszurichten, was wirklich funktioniert.
Leidenschaft und Erwartungen. Lehrkräfte mit positiven Denkweisen sind leidenschaftlich für das Lehren und Lernen. Sie haben hohe Erwartungen an alle Schülerinnen und Schüler und sind überzeugt, dass jede*r mit der richtigen Unterstützung Fortschritte machen kann. Diese optimistische und zugleich realistische Haltung schafft eine Lernkultur, die Wachstum und Erfolg fördert.
2. Bewerten Sie Ihre Wirkung auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler
Ich sehe mich als Evaluierende*r meiner Wirkung auf das Lernen der Lernenden.
Kontinuierliche Bewertung. Effektive Lehrkräfte sammeln regelmäßig Belege für ihre Wirkung auf das Lernen, anstatt einfach davon auszugehen, dass ihr Unterricht wirksam ist. Dazu gehört, das Verständnis der Lernenden häufig zu überprüfen, Schülerarbeiten zu analysieren und die Ergebnisse von Leistungsüberprüfungen zu reflektieren.
Anpassen und verbessern. Auf Grundlage ihrer Bewertung passen Lehrkräfte ihre Methoden an, um den Bedürfnissen der Lernenden besser gerecht zu werden. Wenn das Lernen nicht wie gewünscht verläuft, sehen sie es als ihre Aufgabe, neue Strategien zu finden, statt äußere Umstände verantwortlich zu machen.
Vielfältige Messungen. Die Wirkung wird durch verschiedene Instrumente erfasst:
- Formative Leistungsüberprüfungen
- Rückmeldungen der Lernenden
- Kollegiale Unterrichtsbeobachtungen
- Selbstreflexion
- Analyse von Schülerarbeiten
- Standardisierte Tests (wohlüberlegt eingesetzt)
3. Nutzen Sie Leistungsüberprüfungen als Feedback für den Unterricht
Ich betrachte Leistungsüberprüfungen als Rückmeldung zu meiner Wirkung und als Grundlage für nächste Schritte.
Informativ statt nur bewertend. Leistungsüberprüfungen sollten vor allem dazu dienen, Unterricht und Lernen zu verbessern, nicht nur Noten zu vergeben. Sie liefern wichtige Informationen darüber, was die Lernenden verstanden haben, wo sie Schwierigkeiten haben und wie der Unterricht angepasst werden kann.
Formative Ausrichtung. Während summative Prüfungen ihren Platz haben, sind formative Überprüfungen während des Lernprozesses besonders wertvoll. Dazu zählen beispielsweise:
- Kurze Abschlussfragen („Exit Tickets“)
- Blitztests
- Selbstbewertungen der Lernenden
- Peer-Feedback
- Beobachtungen durch die Lehrkraft
Datenbasierte Entscheidungen. Die Ergebnisse der Leistungsüberprüfungen sollten direkt in die Unterrichtsgestaltung einfließen. Das kann bedeuten, Inhalte erneut zu vermitteln, gezielte Fördermaßnahmen anzubieten oder den Unterricht für Lernende, die den Stoff bereits beherrschen, zu beschleunigen.
4. Arbeiten Sie mit Kolleg*innen zusammen, um Ihre Wirkung zu verbessern
Ich arbeite mit meinen Kolleg*innen und meinen Lernenden zusammen, um meine Vorstellungen von Fortschritt und meine Wirkung zu reflektieren.
Gemeinsame Wirksamkeit. Wenn Lehrkräfte zusammenarbeiten, um ihre Wirkung zu steigern, hat das eine starke positive Auswirkung auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler. Diese Zusammenarbeit kann beinhalten:
- Gemeinsame Analyse von Schülerarbeiten
- Unterrichtsbesuche bei Kolleg*innen
- Gemeinsame Planung von Unterrichtseinheiten
- Austausch bewährter Methoden
Professionelle Lerngemeinschaften. Strukturierte Zeiten für Zusammenarbeit ermöglichen es Lehrkräften, sich gezielt auf die Verbesserung des Lernens zu konzentrieren. Diese Treffen sollten sich auf die Analyse von Wirkungsnachweisen und die Planung weiterer Schritte fokussieren.
Einbeziehung der Lernenden. Die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an Gesprächen über ihren Fortschritt und die Wirksamkeit von Unterrichtsmethoden liefert wertvolle Einsichten und fördert ihre aktive Mitgestaltung des Lernprozesses.
5. Seien Sie eine Veränderungskraft, die an die Verbesserung aller Lernenden glaubt
Ich bin eine Veränderungskraft und glaube daran, dass alle Lernenden sich verbessern können.
Wachstumsorientierte Haltung. Lehrkräfte mit dieser Denkweise sind überzeugt, dass alle Schülerinnen und Schüler lernen und sich weiterentwickeln können, unabhängig von ihrem aktuellen Leistungsstand. Sie sehen Herausforderungen als Chancen für Wachstum, nicht als unüberwindbare Hindernisse.
Proaktives Handeln. Statt auf Veränderungen zu warten, gestalten diese Lehrkräfte aktiv positive Veränderungen in ihren Klassen und Schulen. Sie:
- Probieren neue Methoden aus
- Setzen sich für die Lernenden ein
- Hinterfragen bei Bedarf den Status quo
- Inspirieren Kolleg*innen zu Innovationen
Hohe Erwartungen. Obwohl sie die unterschiedlichen Ausgangsniveaus anerkennen, setzen sie sich ehrgeizige, aber erreichbare Ziele für alle Lernenden und bieten die nötige Unterstützung, um diese zu erreichen.
6. Fordern Sie Lernende heraus – mehr als nur „Gib dein Bestes“
Ich strebe nach Herausforderung und nicht nur nach „Gib dein Bestes“.
Konkrete, anspruchsvolle Ziele. Statt vager Aufforderungen wie „Gib dein Bestes“ setzen effektive Lehrkräfte klare, herausfordernde Ziele. Diese sollten:
- Spezifisch und messbar sein
- Leicht über dem aktuellen Leistungsniveau liegen
- In überschaubare Schritte unterteilt werden
Unterstützung zum Erfolg. Während sie Lernende zum Wachsen anregen, bieten Lehrkräfte die notwendige Unterstützung, um Herausforderungen zu meistern. Das kann beinhalten:
- Aufgaben in kleinere Teile gliedern
- Lösungsstrategien vorzeigen
- Musterlösungen bereitstellen
- Verantwortung schrittweise übertragen
Wachstum feiern. Fortschritte auf dem Weg zu anspruchsvollen Zielen werden anerkannt – nicht nur das Endergebnis. So wird der Wert von Anstrengung und Ausdauer gestärkt.
7. Geben und erhalten Sie Feedback wirkungsvoll
Ich gebe Feedback, helfe Lernenden, es zu verstehen, und nehme Feedback an, um es umzusetzen.
Zeitnah und konkret. Wirksames Feedback erfolgt zeitnah und bezieht sich auf konkrete Aspekte der Arbeit oder des Lernprozesses. Es zeigt klar auf, was gut gelungen ist und wo Verbesserungen möglich sind.
Zukunftsorientiert. Das beste Feedback beschreibt nicht nur den aktuellen Stand, sondern gibt Hinweise, wie es weitergehen kann. Es beantwortet die Frage: „Wie geht es weiter?“
Wechselseitiger Prozess. Lehrkräfte sollten nicht nur Feedback geben, sondern auch aktiv Rückmeldungen von Lernenden zu ihrem Unterricht einholen. Das kann durch:
- Umfragen
- Abschlussfragen zur Unterrichtswirksamkeit
- Informelle Gespräche über das, was gut läuft oder verbessert werden kann
8. Balancieren Sie Dialog und Monolog im Unterricht
Ich beteilige mich gleichermaßen an Dialog und Monolog.
Stimme der Lernenden. Effektive Unterrichtsräume zeichnen sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von Lehrkraft-Input und Schülerdiskussionen aus. Lehrkräfte schaffen Gelegenheiten, in denen Lernende:
- Ihre Gedanken erklären
- Fragen stellen
- Akademische Gespräche mit Mitschüler*innen führen
- Sich gegenseitig Rückmeldungen geben
Qualität vor Quantität. Es geht nicht nur darum, die Redezeit der Lehrkraft zu reduzieren, sondern den Dialog gezielt und tiefgründig zu gestalten. Das kann durch:
- Sokratisches Fragen
- Strukturierte Fachgespräche
- Denk-Paar-Teilen-Aktivitäten
- Schülergeführte Präsentationen
Aktives Zuhören. Wenn Lernende sprechen, hören Lehrkräfte aufmerksam zu, um deren Denken wirklich zu verstehen – nicht nur, um zu korrigieren oder zu antworten.
9. Kommunizieren Sie Erfolgskriterien klar an die Lernenden
Ich informiere Lernende von Anfang an explizit darüber, wie erfolgreiche Wirkung aussieht.
Transparente Erwartungen. Lernende lernen am besten, wenn sie genau wissen, was Erfolg bedeutet. Lehrkräfte sollten:
- Lernziele zu Beginn der Stunde mitteilen
- Bewertungsraster oder Beispiele für gute Arbeit bereitstellen
- Konkret erläutern, was Beherrschung eines Themas ausmacht
Gemeinsame Entwicklung der Kriterien. Die Einbindung der Lernenden in die Definition von Erfolgskriterien erhöht ihr Verständnis und ihre Motivation. Das kann durch gemeinsame Analyse von Beispielen oder Brainstorming zu Qualitätsmerkmalen geschehen.
Regelmäßige Bezugnahme. Erfolgskriterien sollten nicht nur zu Beginn genannt, sondern während des Lernprozesses immer wieder aufgegriffen werden. Lernende nutzen sie zur Selbst- und Peer-Bewertung.
10. Schaffen Sie Vertrauen für eine sichere Lernumgebung
Ich baue Beziehungen und Vertrauen auf, damit Lernen an einem Ort stattfinden kann, an dem Fehler erlaubt sind und voneinander gelernt wird.
Psychologische Sicherheit. Lernende müssen sich sicher fühlen, Risiken einzugehen und Fehler zu machen, um tiefgreifend lernen zu können. Lehrkräfte fördern dies, indem sie:
- Offenheit und Fehlerkorrektur vorleben
- Anstrengung und Fortschritt loben, nicht nur richtige Antworten
- Fehler als Lernchancen darstellen
Positive Beziehungen. Starke Beziehungen zwischen Lehrkraft und Lernenden sowie unter den Lernenden selbst unterstützen das Lernen. Dazu gehört:
- Die Lernenden als Individuen kennenlernen
- Gelegenheiten für positive Peer-Interaktionen schaffen
- Kontinuierlich Fürsorge und Respekt zeigen
Klare Erwartungen. Trotz einer warmen Atmosphäre sollte die Lernumgebung klare Verhaltens- und Leistungsregeln haben. Diese Struktur vermittelt Sicherheit.
11. Konzentrieren Sie sich auf den Lernprozess und die Sprache des Lernens
Ich fokussiere mich auf das Lernen und die Sprache des Lernens.
Lernen lernen. Über die Fachinhalte hinaus lehren Lehrkräfte explizit Lernstrategien und metakognitive Fähigkeiten. Dazu gehören:
- Notiztechniken
- Lernmethoden
- Selbstreflexion
- Zielsetzungsstrategien
Sprache des Lernens. Lehrkräfte verwenden und vermitteln spezifisches Vokabular rund um den Lernprozess, zum Beispiel:
- „Welche Strategie hast du angewendet, um das Problem zu lösen?“
- „Wie könntest du dieses Konzept in einer neuen Situation anwenden?“
- „Welche Belege stützen deine Schlussfolgerung?“
Wachstumsorientiertes Feedback. Beim Besprechen von Fortschritten liegt der Fokus auf dem Lernprozess, nicht auf festen Eigenschaften. Zum Beispiel: „Du hast einen kreativen Lösungsweg gefunden“ statt „Du bist so klug.“
Rezensionsübersicht
„10 Mindframes for Visible Learning“ erhält gemischte Bewertungen, die von einem bis zu fünf Sternen reichen. Viele Leser empfinden das Werk als aufschlussreich und wertvoll für Lehrkräfte, loben insbesondere den Fokus auf Denkhaltungen und deren Einfluss im Unterricht. Einige schätzen die praktischen Anwendungsbeispiele und die Perspektive auf effektive Lehrmethoden. Andererseits wird das Buch von manchen als trocken, wenig praxisnah oder wenig innovativ kritisiert. Mehrere Rezensenten geben an, es im Rahmen der beruflichen Weiterbildung oder für Buchstudien gelesen zu haben. Die Lesbarkeit und inhaltliche Tiefe werden unterschiedlich beurteilt: Während einige das Buch als gut zugänglich empfinden, fällt es anderen schwer, sich mit dem Material auseinanderzusetzen.
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FAQ
What is "10 Mindframes for Visible Learning: Teaching for Success" by John Hattie and Klaus Zierer about?
- Focus on Teacher Mindframes: The book explores the ten essential mindframes or ways of thinking that teachers should adopt to maximize their impact on student learning.
- Evidence-Based Practice: It draws on the extensive "Visible Learning" research, synthesizing over 1,400 meta-analyses to identify what works best in education.
- Practical Guidance: The book provides practical tools, including questionnaires, scenarios, checklists, and exercises, to help educators implement these mindframes in their daily practice.
- Shift from Methods to Mindsets: Rather than focusing solely on teaching techniques, the book emphasizes the importance of how teachers think about their role, their impact, and their students.
Why should I read "10 Mindframes for Visible Learning" by John Hattie and Klaus Zierer?
- Research-Backed Insights: The book is grounded in decades of educational research, offering strategies proven to enhance student achievement.
- Transformative for Educators: It helps teachers, school leaders, and administrators rethink their approach to teaching, focusing on impact rather than just activity.
- Practical Application: Readers gain actionable steps and reflective tools to improve their teaching practice and student outcomes.
- Universal Relevance: The mindframes are applicable across different educational contexts, making the book valuable for teachers at all levels and in all subjects.
What are the key takeaways from "10 Mindframes for Visible Learning"?
- Teacher Thinking Matters Most: The way teachers think about their impact is more important than the specific methods they use.
- Ten Essential Mindframes: Adopting the ten mindframes leads to higher student achievement and more effective teaching.
- Evidence and Reflection: Regular self-evaluation, seeking feedback, and using evidence to inform practice are crucial for continuous improvement.
- Collaboration and Relationships: Building strong relationships and collaborating with peers and students are foundational to successful learning environments.
What are the 10 mindframes for Visible Learning as defined by John Hattie and Klaus Zierer?
- I am an evaluator of my impact on student learning.
- I see assessment as informing my impact and next steps.
- I collaborate with my peers and my students about my conceptions of progress and my impact.
- I am a change agent and believe all students can improve.
- I strive for challenge and not merely “doing your best.”
- I give and help students understand feedback and I interpret and act on feedback given to me.
- I engage as much in dialogue as monologue.
- I explicitly inform students what successful impact looks like from the outset.
- I build relationships and trust so that learning can occur in a place where it is safe to make mistakes and learn from others.
- I focus on learning and the language of learning.
How does "Visible Learning" research inform the advice in "10 Mindframes for Visible Learning"?
- Meta-Analysis Foundation: The book is based on the "Visible Learning" meta-study, which synthesizes findings from over 1,400 meta-analyses and 250 million students.
- Focus on Impact: Research shows that teacher expertise and mindframes have a greater effect on student achievement than structural factors like class size or school resources.
- Effect Sizes: The book uses effect sizes to compare the impact of different teaching strategies, emphasizing those with the highest positive influence.
- Continuous Update: The advice is continually updated as new research emerges, ensuring recommendations are current and evidence-based.
What practical tools and methods does "10 Mindframes for Visible Learning" offer teachers?
- Self-Reflection Questionnaires: Each chapter begins with a questionnaire to help teachers assess their current mindframes and practices.
- Vignettes and Scenarios: Realistic classroom scenarios illustrate the application of each mindframe.
- Checklists and Exercises: End-of-chapter checklists and exercises guide teachers in implementing the mindframes and reflecting on their progress.
- Collaborative Activities: The book encourages discussion and collaboration with colleagues to deepen understanding and practice of the mindframes.
How does "10 Mindframes for Visible Learning" define and use the concept of "impact"?
- Focus on Student Progress: Impact is defined as the measurable progress students make as a result of teaching.
- Evidence-Based Evaluation: Teachers are encouraged to use multiple forms of evidence (tests, student work, feedback) to assess their impact.
- Continuous Adjustment: Recognizing impact means teachers regularly adjust their methods to maximize student growth.
- Moral Purpose: The book emphasizes the ethical responsibility of teachers to know and enhance their impact on every student.
What is the role of feedback in "10 Mindframes for Visible Learning," and how should teachers use it?
- Dual Feedback Loops: Teachers should both give feedback to students and seek feedback from students about their teaching.
- Levels of Feedback: Effective feedback addresses tasks, processes, and self-regulation, not just personal praise or criticism.
- Action-Oriented: Teachers are encouraged to act on feedback received, using it to inform and improve their practice.
- Culture of Mistakes: The book advocates for a classroom culture where mistakes are seen as learning opportunities, making feedback more meaningful.
How does "10 Mindframes for Visible Learning" address assessment and its role in teaching?
- Assessment as Feedback: Assessment is viewed primarily as feedback for teachers about their impact, not just as a grading tool for students.
- Formative Over Summative: The book emphasizes formative assessment—ongoing checks for understanding that inform next steps in teaching.
- Multiple Methods: Teachers are encouraged to use a variety of assessment methods to make learning visible and adjust instruction accordingly.
- Student Involvement: Students should be involved in understanding assessment criteria and reflecting on their own progress.
What is the importance of collaboration and relationships according to "10 Mindframes for Visible Learning"?
- Collective Efficacy: Teachers working together with shared beliefs in their collective impact have the highest effect on student achievement.
- Peer and Student Collaboration: Collaboration is not just among teachers but also includes students, fostering a sense of community and shared responsibility.
- Trust and Safety: Building trusting relationships creates a safe environment for risk-taking, mistakes, and deeper learning.
- Professional Dialogue: Regular, evidence-based discussions about teaching and learning are essential for professional growth.
How does "10 Mindframes for Visible Learning" suggest teachers should approach challenge and student motivation?
- Appropriate Challenge: Teachers should set goals that are "just right"—not too easy, not too hard—to keep students engaged and in a state of "flow."
- Growth Mindset: Believing all students can improve and helping them see mistakes as part of learning is central to motivation.
- Differentiation: Assignments and goals should be tailored to students' current achievement levels to ensure everyone is challenged.
- Evidence-Based Methods: Teachers should use a variety of proven strategies to motivate students, always checking for evidence of their effectiveness.
What are the best quotes from "10 Mindframes for Visible Learning" and what do they mean?
- "How we think about the impact of what we do is more important than what we do."
- Emphasizes that teacher mindset and reflection on impact are more critical than specific teaching techniques.
- "Know thy impact."
- Encourages teachers to continually seek evidence of their influence on student learning and adjust accordingly.
- "Success is based not only on competencies but more on mindframes; less on what we do and more on how we think about what we do."
- Highlights the central thesis that mindset drives effective teaching more than skills or methods alone.
- "A teacher who can retrieve the necessary ability, knowledge, will, and judgment will act accordingly in a particular situation."
- Stresses the importance of integrating knowledge, motivation, and ethical judgment in teaching decisions.